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Unser Ziel: gesunde, schöne Zähne – ein Leben lang

Parodontitisbehandlung

Die Parodontitis ist eine chronische Entzündung des Zahnhalteapparates, ausgelöst durch bakterielle Zahnbeläge, den sogenannten Biofilm. Wird die Parodontitis nicht aufgehalten, schädigt sie langfristig den Kieferknochen und gefährdet den Halt der Zähne − sie ist mittlerweile die häufigste Ursache für Zahnverlust im Erwachsenenalter.

Durch eine Parodontitis kann darüber hinaus die Gesundheit des gesamten Körpers beeinträchtigt werden, denn Bakterien und deren Giftstoffe gelangen über das Zahnfleisch in die Blutbahn. Dauerhafte Entzündungen im Mund belasten somit den Organismus. Insbesondere ältere Patienten sollten Warnzeichen wie angeschwollenes, rot erscheinendes und/oder häufiger blutendes Zahnfleisch oder Mundgeruch ernstnehmen: Denn nahezu jeder Patient über 65 Jahre ist von einer mehr oder weniger ausgeprägten Form der Parodontitis betroffen.

Unter anderem steigert eine fortgeschrittene Parodontitis folgende Risiken:

  • Herz-Kreislauf-Erkrankungen wie Bluthochdruck, Herz- und Schlaganfall werden begünstigt.
  • Die Einstellung eines Diabetes wird erschwert.
  • Das Risiko einer Lungenentzündung sowie von Lungenerkrankungen erhöht sich.
  • Rheumatoide Arthritis (Gelenkrheuma) kann verstärkt werden.
  • Bei Schwangeren erhöht sich das Risiko eines zu geringen Geburtsgewichtes des Kindes und einer Frühgeburt.
  • Die Wahrscheinlichkeit, an bestimmten Krebsarten sowie an Demenz zu erkranken, steigt.

Parodontitisbehandlung in unserer Praxis:

Als chronische Erkrankung kann die Parodontitis nicht völlig geheilt, jedoch durch eine konsequente Zahnfleischtaschenbehandlung zum Stillstand gebracht werden. Dazu werden Beläge (auch Biofilm genannt) und Bakterien auf den Oberflächen von Zahnhälsen bzw. -wurzeln sowie entzündetes Zahnfleischgewebe entfernt.

Die Reinigung erfolgt bei uns minimalinvasiv und schonend mit der Unterstützung durch moderne Laser- und Ultraschalltechnik.

Bei einer hartnäckigeren Form der Parodontitis ermitteln wir die entzündungsauslösenden Bakterien mithilfe eines mikrobiologischen Tests. Dies ermöglicht uns, die Therapie genau auf diese Bakterien abzustimmen und sie gegebenenfalls zusätzlich zur regulären Behandlung gezielt mit antibakteriellen Wirkstoffen zu entfernen.

Bei der Parodontitis handelt es sich um eine chronische Erkrankung. Daher ist nach der Behandlung eine regelmäßige und engmaschige Nachsorge extrem wichtig, um erreichten Zustand beizubehalten. Wir gehen nach der speziell entwickelten, sogenannten „unterstützenden Parodontitistherapie“ (UPT) vor.

Ausrichtung nach individuellem Parodontitisrisiko

Das Besondere an der UPT ist, dass die verschiedenen Behandlungsmaßnahmen und die zeitlichen Abstände nach dem individuellen Parodontitisrisiko und der Wahrscheinlichkeit eines Fortschreitens der Parodontitis festgelegt werden.

Informationen zur Parodontitis und den Behandlungsmöglichkeiten finden Sie in unserer ausführlichen Infowelt.